Ordenszeichen Johannisloge Zum FüllhornZum Füllhorn

Die Loge zum Füllhorn

Seit 1772 arbeiten in Lübeck Brüder unter dem Zeichen des Füllhorns. Aus einem Kreis Lübecker Männer, die in Hamburger Logen ihre freimaurerische Heimat suchten, wurde die älteste Freimaurerloge der Hansestadt — und über die Jahrhunderte eine Bruderschaft, die in jeder Generation neu Antworten gefunden hat auf die Frage, was es heißt, an sich zu arbeiten.

Die Johannisloge zum Füllhorn ist eine Bruderschaft des Freimaurerordens — der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland. Wir arbeiten nach der christlich-mystischen Lehrart, treffen uns regelmäßig im Logenhaus an der St.-Annen-Straße und gehören dort zu insgesamt neun Lübecker Logen, die das Haus seit Jahrzehnten gemeinsam tragen.

Unsere Geschichte ist eng mit der Geschichte Lübecks verwoben: mit der Aufklärung des späten 18. Jahrhunderts, mit dem bürgerlichen Engagement der Hansestadt, mit den Brüchen des 20. Jahrhunderts und mit dem Wiederaufbau nach 1945. Auf diesen Seiten erzählen wir, woher wir kommen, wofür wir stehen und wie sich Bruderschaft heute gestaltet.

1772
Älteste Freimaurerloge Lübecks

Die Loge zum Füllhorn arbeitet seit dem 15. Mai 1772 in Lübeck. Sie ist damit die älteste der drei heute hier wirkenden Freimaurerlogen.

1779
Mutterloge der Weltkugel

Bereits sieben Jahre nach ihrer Gründung entließ das Füllhorn acht Brüder, die die Loge zur Weltkugel stifteten — mit ehrenvollem Glückwunsch.

1946
Wiedereröffnung 1946

Nach den Jahren des Verbots wurde die Loge zum Füllhorn am 21. Dezember 1946 wieder zugelassen — der Wiederaufbau begann im eigenen, durch die Palmarumnacht hindurch erhaltenen Logenhaus.

1789
Gründungspartner der Gemeinnützigen

1789 wirkten Brüder des Füllhorns an der Gründung der „Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit“ mit — einer Lübecker Institution, die bis heute besteht.

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