Ordenszeichen Johannisloge Zum FüllhornZum Füllhorn

Verbindungen, die über Lübeck hinausreichen

Die Geschichte einer Loge erschöpft sich nicht in den eigenen vier Wänden. Über zwei Jahrhunderte sind aus dem Füllhorn und um das Füllhorn herum Verbindungen gewachsen, die bis heute Bestand haben. Mit drei Logen im Norden fühlen wir uns auf besondere Weise verbunden — jede auf ihre eigene Art.

Frisia zur Nordwacht (Sylt)

Die Sylter Loge entstand aus einer freimaurerischen Vereinigung, deren Patenschaft 1916 die Johannisloge Zum Füllhorn übernahm. 1919 wurde sie zu einer vollständigen Johannisloge erhoben. Bis heute verbindet uns mit den Brüdern auf Sylt eine besondere, durch die Patenschaft begründete Nähe.

Stormarn (Bad Oldesloe)

Die Loge Stormarn in Bad Oldesloe wurde 1902 gegründet — getragen von Brüdern aus Lübeck und Hamburg, die gemeinsam den Grundstein legten. Nach der Unterbrechung in der NS-Zeit nahm sie 1948 ihre Arbeit wieder auf. Aus dieser gemeinsamen Gründungsgeschichte ist über die Jahrzehnte eine besonders herzliche Verbundenheit gewachsen: Die Brüder aus Stormarn und dem Füllhorn pflegen einen engen, freundschaftlichen Austausch, der weit über das Förmliche hinausgeht. Wir sind einander nahe.

Harpokrates zur Morgenröthe (Schwerin)

Mit der Schweriner Loge verbindet uns ein besonderes Kapitel jüngerer Geschichte. Nach der Wiedervereinigung half das Füllhorn maßgeblich dabei, die Loge wieder zum Leben zu erwecken: Wir trugen dazu bei, dass die Schweriner Brüder ihr Logenhaus zurückerhielten, stellten gemeinsam mit ihnen den Beamtenrat und begleiteten die Loge auf dem Weg zurück in einen geregelten Arbeitsbetrieb. 1992 nahm Harpokrates zur Morgenröthe ihre Arbeit wieder auf. Aus dieser gemeinsam durchlebten Zeit des Wiederaufbaus ist eine tiefe, herzliche Verbundenheit erwachsen, die bis heute trägt — eine Freundschaft, die in schwierigen Jahren entstanden und gerade deshalb besonders fest ist.