Ordenszeichen Johannisloge Zum FüllhornZum Füllhorn

Der Weg zu uns

Häufige Fragen

Antworten auf die Fragen, die uns auf dem Weg in die Freimaurerei am häufigsten begegnen.

Ist die Freimaurerei eine politische Vereinigung?

Nein. In der Loge haben Parteipolitik und tagespolitischer Streit keinen Platz. Bei uns sitzen Männer unterschiedlichster politischer Überzeugung Seite an Seite — gerade das ist Teil unseres Wesens. Was uns verbindet, liegt tiefer als jede politische Frage: das Bemühen um Menschlichkeit, Toleranz und die Arbeit an sich selbst. Verantwortung für das Gemeinwesen nehmen wir ernst, aber als freie Männer tut das jeder auf seine Weise.

Welche Rolle spielt der Glaube?

Eine wesentliche. Der Glaube an Gott ist bei uns Voraussetzung — er muss am Anfang nicht gefestigt sein, aber die Offenheit dafür gehört zum Weg. Was das genau bedeutet, lesen Sie auf unserer Seite zu den Voraussetzungen.

Können auch Frauen Mitglied werden?

Unsere Johannisloge ist eine Männerloge — das ist alte freimaurerische Tradition, keine Wertung. Für Frauen, die einen vergleichbaren Weg suchen, gibt es eigenständige Frauenlogen. Gern nennen wir Ihnen auf Anfrage einen Kontakt.

Müssen Freimaurer etwas geheim halten?

Was nach außen wie ein Geheimnis wirkt, ist in Wahrheit etwas anderes: Manche Erfahrungen lassen sich nicht erklären, sondern nur erleben. Über unsere Geschichte, unsere Werte und unser Wirken sprechen wir offen — diese Website ist der beste Beweis. Vertraulich bleibt allein, was die Brüder einander persönlich anvertrauen, und der innere Erlebnisraum unserer Arbeit. Beides ist eine Frage des Anstands, nicht der Verschwörung.

Wie viel Zeit muss ich mitbringen?

In der Anfangszeit hält sich der Aufwand in überschaubaren Grenzen: Unsere Zusammenkünfte finden an festen Abenden im Monat statt — für den Beginn genügt ein bis zweimal im Monat. Wichtiger als die Häufigkeit ist die Ernsthaftigkeit: Die Loge lebt von verlässlicher Teilnahme, nicht vom gelegentlichen Vorbeischauen. Wer tiefer in die Freimaurerei hineinwächst, findet mit der Zeit so viel Raum für sein Engagement, wie er sich wünscht — doch das ergibt sich von selbst und drängt niemanden.

Ist die Freimaurerei eine Sekte?

Nein, und das aus gutem Grund. Eine Sekte bindet, fordert Unterwerfung und macht abhängig. Die Freimaurerei tut das genaue Gegenteil: Sie setzt den freien, selbstverantwortlichen Mann voraus und will ihn nicht vereinnahmen, sondern in seiner eigenen Entwicklung bestärken. Jeder Bruder bleibt jederzeit Herr seiner Entscheidungen — auch der, wieder zu gehen.

Kann man wieder austreten?

Ja, jederzeit und ohne Nachteil. Eine Mitgliedschaft bei uns beruht auf Freiwilligkeit, von der ersten Begegnung bis zu jedem späteren Tag. Wer feststellt, dass dies nicht sein Weg ist, geht in gutem Einvernehmen.